Erinnerungen

Int. Ch. Honeybee von der Saalburg

In Erinnerung

Liebes Bienchen

Nun ist es schon einige Monate her, das Du uns für immer verlassen hast, so plötzlich und ganz unerwartet.

Bis jetzt war es mir daher nicht möglich, für dich diese Erinnerung zu schreiben.

Bienchen, du fehlst......einfach überall.

So viele Jahre hast Du uns Freude bereitet. Nun müssen wir lernen, auch ohne Dich auszukommen und das fällt sehr sehr schwer. Du fehlst uns so sehr.

Eigentlich warst Du ja mehr meine Katze. Schmusen, bei mir im Arm schlafen, auf der Couch vor dem Fernseher neben mir liegen, mir überall hinterherlaufen (das konntest Du besonders gut) und auch manchmal etwas nerven. Du hast solange auf dich aufmerksam gemacht (kratzen, mich als Spielzeug zu benutzen etc.), bis das ich Dich auf den Arm genommen habe und mit Dir lange geschmust habe. Aber man konnte Dir einfach nicht böse sein.

Bei Herrchen war das ganz anders.

Schmusen mit Herrchen??? Das ging am Anfang gar nicht. Nur Spielen war mit ihm angesagt. Aber er war wahrscheinlich auch selber schuld. Es lag wohl daran, das er noch zu sehr an unserer ersten Katze (Angie) hing und das hast du selbstverständlich gemerkt. Nicht etwa, das er dich nicht mochte.....nein nein, aber für ihn warst du halt nur die „Nummer 2“.

Doch das wolltest du einfach nicht hinnehmen. Du warst sehr hartnäckig und hast nie aufgegeben. Du hast es immer wieder versucht, das Du auch bei ihm noch die „Nummer 1“ wirst. Schließlich warst Du ja nicht dumm und wusstest, wie man das anstellt.

Im Urlaub klappte das ja auch immer besonders gut, nur eben zu Hause noch nicht. Doch allzu lange hast du gar nicht gebraucht (auch wenn Herrchen das am Anfang nicht so zugeben wollte).

Deinen blauen Augen konnte er allerdings gar nicht lange widerstehen. Und so hast du es natürlich geschafft.


Erinnerungen – zweiter Teil

Bienchen - was soll ich sagen, was nicht schon gesagt ist. Eines vieleicht noch: Du warst Dein Leben lang eine kleine (große) Kämpferin, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Du hast Dein Reich exzellent und hartnäckig verteidigt, als wir Dosi's Dir eine Freundin und Spielgesellin zuteil werden lassen wollten. Du hast gekämpft, wenn Du mal etwas „quer sitzen“ hattest; Tierarzt – nein Danke war Deine Devise. Du hattest aber auch nicht viel „quer sitzen“ - Du warst für eine außergewöhnlich gesunde Katze. Umso mehr hat es uns getroffen, dass Du von jetzt auf gleich die Pfoten lang gestreckt hast, Dich zurückgezogen hast – Ende ....aus.... vorbei ....

Aber bei all Deiner Kämpfernatur warst Du aber auch eine, manchmal zickige, aber immer liebevoll Schmusekatze, die genau wusste, was sie wollte und wie sie es bekommen kann ... und Du hattest den längeren Atem, als es um die Eroberung des Herrchens ging, bist Du ihn auch zu 100 % erobert hast .... ebend eine Kämpfernatur :-)

Wir werden Dich nie vergessen.


Danke!
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Urlaub

Ich habe keine Langeweile, aber mir brennt es in den Pfoten, dieses jetzt aufzuschreiben. Hä??? werdet Ihr jetzt denken, wieso Pfoten???, na ist doch klar, weil ich eine Katze bin und nun mal Pfoten habe. Aber wie geht das? Eine Katze kann doch nicht schreiben.

Doch!!!

Ihr seht ja, das es geht. Mal ehrlich, hat nicht jeder seine Kumpels oder Kumpanen dafür? So einen guten Kumpel oder müßte ich vielleicht sagen (Kumpelin) ist für mich mein Frauchen. Sie tut fast alles, was ich will. Und wenn ich ihr eben sage, sie soll was für mich schreiben, tut sie das.
Aber nicht das Ihr jetzt meint, sie ist mir untergeben.....nein, nein, so auch wieder nicht. Wir verstehen uns einfach sehr gut, so wie eben Tier zu Mensch oder auch umgekehrt. Untergeben sind wir nur Herrchen :-)

Nochmals zur Verdeutlichung:

Ich (Katze)
genannt Bienchen

Frauchen (Mensch)
genannt Renate

Herrchen (Mensch)
genannt Peter

Es ist mal wieder soweit. Der Urlaub steht vor der Tür. Ich merke es daran, das Herrchen auf einmal zu Hause bleibt, und damit dann nicht genug, die Koffer kommen zum Vorschein. Hurra, hurra, einer für Frauchen und einen für sich. Doch wo bleibt wieder mein Koffer??

Typisch, ich muß wie jedes Jahr im Urlaub auch immer wieder die gleichen Klamotten tragen. Na ja, eigentlich nicht schlecht (brauche nicht vor dem Kleiderschrank stehen und nicht wissen, was ich anziehen oder mitnehmen soll), von daher hab ich`s dann doch schon besser mit meinem Fell.

Nachdem die Koffer dann gepackt sind und die letzten Kleinigkeiten erledigt wurden, holt Frauchen den Transportkoffer (ups.... doch ein Koffer für mich) und dann geht die Jagd nach mir los.

Ich renne unter das Bett, hinter die Couch, na eben überall dahin, wo Herrchen und Frauchen nicht so dran kommen.(hab ich von meiner Vorgängerin). Mir macht das gewaltigen Spaß, den beiden wohl eher nicht. Nach einer gewissen Zeit ergebe ich mich dann und gehe freiwillig in den Kennel (Koffer), denn Herrchen droht damit, daß ich zu Hause bleiben muß, wenn ich nicht damit aufhöre. Also wie sagt man?? der Klügere gibt nach.

Die Fahrt verläuft dann ganz friedlich. Ich beginne mit einem intensiven Schläfchen und süßen Träumen. Wir fahren immer an den gleichen Ort, von daher weiß; ich in etwa, wie lange ich schlafen kann. Nach ca. 4 1/2 Stunden Fahrt (mit Unterbrechung, denn die beiden brauchen eine Pause - ich natürlich nicht), sind wir dann endlich am Ziel. Nach etwas Hektik kommen wir dann in die Ferienwohnung und dann dreh ich durch oder auf ??? Ich streiche Frauchen und Herrchen um die Beine und schnurre und gurre, so daß sie fast hinfallen. Doch meine Freude, endlich wieder an dem Ferienort zu sein, ist riesengroß.

Hier fliegen so viele Möwen vorbei, setzen sich hin und wieder auf den Balkon und ich vergesse dabei immer, das ich eigentlich viel Schlaf brauche. Mann oh mann, die ersten Tage sind für mich immer sehr anstrengend. Für Frauchen und Herrchen auch, besonders Nachts, denn da renne ich durch die Bude, was das Zeug hält (treffe auch schon mal das Bett von den Beiden), natürlich gaaanz unbewußt. Herrchen sagt dann immer beim Frühstück, noch so eine Nacht, und er spricht mal ein ernstes Wort mit mir. Da ich von zu Haus aus eine liebe Katze bin, benehme ich mich dann meistens.

Ach, beschweren können die sich eigentlich nicht wirklich über mich. Denn was die beiden immer sehr freut, ist, wenn ich meine schmusigen Momente habe, und die hab ich, wie ich meine, sehr sehr oft. (nur so nebenbei, mir gefällt das Schmusen ja genauso gut). So genießen wir dann alle unseren Urlaub.

Bis dahin - Euer Bienchen

© Renate Behrens

 


 

Wieder daheim

Wie, Ihr wisst nicht, was ich damit meine??? Na, dann müßt Ihr auch meine erste Geschichte lesen und nicht mit der zweiten anfangen.

Na gut, für alle, die es trotzdem nicht verstehen, wir sind wieder aus dem Urlaub zurück, und ich bin nach wie vor eine Katze mit Namen Bienchen und aus der Rasse der Heiligen Birma.

Also, wie schon gesagt, wir sind wieder zu Hause, und ich freue mich jetzt schon darauf, wenn der nächste Urlaub beginnt. Nicht etwa, daß es mir zu Hause nicht gefällt.....nein....ganz im Gegenteil. Der Grund dafür ist nur, das mir hier die Möwen fehlen.

Meine Sudöf`s (Spiel- und Dosenöffner) haben mir zwar eine Stoffmöwe gekauft, doch die betrachte ich mit viel Erfurcht. Sie ist mir, ehrlich gesagt, nicht ganz geheuer. Die Möwe hängt an der Schranktür und bewegt sich so komisch, na ja.... Geräusche gibt sie auch noch von sich wenn man sie drückt, aber meinen die denn wirklich, daß ich den Unterschied zu einer echten Möwe nicht merke? -Allem Anschein nach nicht, doch ich bin ja schlau.
Deshalb tue ich denen hin und wieder den Gefallen und bewege die Möwe mit meinen Pfoten, sie sollten mal sehen, wie die beiden sich darüber freuen, nur weil ich so ne blöde Möwe antatsche.

Die nennen das Ganze dann auch noch damit spielen.....für mich ist das nur ein langweiliger Zeitvertreib. Spielen ist für mich etwas ganz anderes.
Bis dahin - Euer Bienchen

© Renate Behrens

 


 

Spielen

Bällchen
Es gibt jede Menge Bällchen, mit denen man wunderbar durch die Bude fegen kann. Und um Herrchen und Frauchen mit zum Spielen zu bewegen, muß man möglichst die Bällchen so durch die Gegend schießen, daß man selber weiß wo die sind, nur die beiden nicht. Es macht mir sehr viel Spaß wie und wo die überall nachgucken, Möbel verrücken usw., mit dem Ergebnis, ein neues Bällchen aus dem Schrank zu holen, nur damit ich spielen kann. Allerdings frage ich mich manchmal wirklich, wer hier eigentlich spielt und mehr Spaß daran hat.

Fähnchen
Also, das ist ja irre. Da springe ich hin und her, rauf und runter wenn die mich damit berühren, aber nicht, weil mir das Spaß macht.... neeeeeeeee, sondern weil ich so unendlich kitzelig bin:-)

Angeln
Im Moment mein Lieblingsspiel---oder vielleicht Herrchen`s??? Er wedelt mit der Angel vor meiner Nase hin und her und manchmal renne ich los und versuche das Ding zu fangen, aber meisten gucke ich nur zu, wie Herrchen die Angel bewegt und Frauchen amüsiert zuguckt. Was die wohl denkt????

Jetzt habe ich so viel übers Spielen geredet, (wie bin ich eigentlich auf`s Spielen gekommen?, ach ja, die Möwe). Natürlich gibt es noch jede Menge anderer Spiele, die mir Spaß machen, doch für`s erste muß das mal reichen.
Bis dahin - Euer Bienchen

© Renate Behrens

 

   Zum Schmunzeln

Meine Freizeitgestaltung

Fun 1

...Ob ich wohl dadurch komme???? ...mal näher betrachten...
 
...irgendwie ist da was im Weg... ...aber was????
 
Mal anders versuchen... ...und mal mit der anderen Seite...
 
...huch, jetzt klappt`s... ...oder doch nicht?
 
...doch!!! Geschafft. Und wie geht`s zurück???



Fun 2

...Ob ich da mal rein gehe???? ...ach, ich weiß nicht...
 
...aber interessieren würd´mich das schon... ...schauen wir mal ganz vorsichtig
 
...noch mal etwas näher... ...und noch näher...
 
...hab´s mir doch anders überlegt... ...ich geh´lieber baden.
Birmabesuch

Birmabesuch

Lätta (von Herrchen geschrieben)

Mein Herrchen über mich.......oder der Versuch mit Lätta.

Also, eigentlich erzähle ich ja hier die Geschichten, aber diese ist nun von Herrchen! Meine Variante würde sich anders anhören!!!! Da hatten doch Herrchen und Frauchen ernsthaft versucht Lätta "Chanarais Laetitia", auch eine Heilige Birma Katze, zu uns zu nehmen. Und das geht doch nun wirklich zu weit.......

Er schreibt:

Rambo (früher mal Bienchen genannt)- hatte mal wieder den irren Scanblick - als ich Lätta hinten rauslies. Wohnzimmer scannen, da ist sie nicht, da auch nicht, da nicht,.... ahhh da.... und los..... Meine mahnenden Worte wurden voll ignoriert, nur Lätta wurde fixiert. Rambo hat mich dann, als ich dazwischen wollte, (sie wegemäßig umleiten wollte), angefaucht wie ein großer Löwe. Da habe ich Ihr aber gezeigt, dass ich in der Rangordnung höher stehe und das Fauchen mir gegenüber mehr als Panne war. Das begriff Rambobiene auch sofort.. und flüchtete dann vor mir :-) Sie war dann weggesperrt, damit Lätta sich noch einmal in Ruhe austoben konnte, vor allem mit dem Tunnel - den konnte sie ja noch gar nicht austesten. Sie spielte wie blöde damit. So nach 10 Minuten des Wegsperrens habe ich dann mal nach Rambo geschaut, ob die schon wieder etwas runter war.

Weit gefehlt, die drehte voll am Rad, lief total unruhig im Zimmer hin und her, ließ nicht mit sich reden - geschweige denn anpacken. Da ist dann Frauchen rein - und wurde prompt bei Schmuseversuchen zweimal gebissen - und da hatte Rambo dann "verschissen". :-) Wir haben dann auf Stur geschaltet, Lätta noch ne Stunde spielen lassen und dann den Zimmertausch mit Trick gemacht - weil anpacken konnteste unsere Katze ja nicht.

Ich mit Lätta ins Badezimmer, dann hat Renate die Tür aufgemacht und Rambo rausgeworfen aus dem Zimmer, weil die wollte da plötzlich nicht mehr raus. Als die dann draußen war, "Schleusen" zu und ich mit Lätta in den hinteren Raum. Und beide werden sich auf diesem Territorium nicht mehr begegnen - da tut mir Lätta dann einfach nur leid. Die ist mit der Einzelhaft aber voll zufrieden, schmust wie wild, schnurrt - und frisst und trinkt (das wichtigste, Schaden hat sie da ja noch nicht genommen).

Jedenfalls wandert die heute noch wieder in die alte Heimat. Und Rambo wird sich dann wohl auch wieder beruhigen. War gestern ja schon, als die wieder rauskam, Augenklappe runter.... scan, scan, scan - ups, nicht da?, Such Such, nicht da. Nach meiner Ansprache wurde sie dann ruhiger, schmiss sich aufs Sofa und ich musste unbedingt mit ihr Frieden schließen - danach durfte dann auch Renate Frieden schließen - und dann war wieder alles in Ordnung. Schon manchmal komisch, was da in dem Köpfchen alles abläuft...

So, hier bin ich jetzt wieder....Was Herrchen da so alles geschrieben hat,....na ja.....kann man so lassen... ...aber so eine Woche brauche ich nicht nochmal...obwohl?????

.....sehe ich aus wie Rambo???

So geht´s nicht

Meine Variante mit Lätta.......so geht´s nicht!!!

Also Leute, Herrchen hat mich als Rambo dargestellt und das kann ich nicht auf mir sitzen lassen.....da ich doch die liebste Katze der Welt bin:-))

Aus meiner Sicht sind sie doch selber schuld....hätten mich ja vorher fragen können, ob ich eine Spielgefährtin möchte. Aber einfach so... Ich war hinten im Schlafzimmer und hörte es klingeln, na ja, nichts ungewöhnliches....ich lauschte und hörte, das es Siggi und Marion sind. Ach die, dachte ich mir und schlief weiter.

So nach ner Stunde kam Herrchen ins Schlafzimmer und wollte das ich die begrüße...wozu fragte ich mich? die kennen mich doch...und ich bin so müde - na ja...aber was soll´s - wenn er es so möchte, willst ja lieb sein....ich ging also (noch etwas verschlafen) aus dem Zimmer.... und dann passierte es......

...ich erstarrte zur Salzsäure...sah ich richtig????? träumte ich noch??? Waaaassss hatten die mitgebracht?

Sah ja aus wie ich, nur viel dunkler im Gesicht, (also konnte es nicht mein Spiegelbild sein)...ich drehte mich um, wieder zurück....und plötzlich, es bewegte sich und verschwand.

Ich war geschockt, war es das was ich vermutete? Nach einer Weile wußte ich es....es war Lätta.....auch eine Birma.....Ok. dachte ich, die gehen ja auch wieder, bleibste mal hier sitzen und bewegst dich nicht. Ich mußte lange so sitzen, denn die hatten sich viel zu erzählen und was ich da so mitbekam, konnte und wollte ich nicht glauben.

Dann war es soweit...endlich...(ich hatte großen Hunger, konnte mich aber doch nicht weg bewegen) Sie gingen, doch ...was ließen sie da?........Lätta....
Da begann für mich eine schwere Zeit. Eigentlich hätte ich mich ja nicht beschweren können, meine Dosis waren zu mir genauso wie sonst.

Was mich aber störte.. Lätta.

Der machte das gar nichts aus, das ich da war, und das machte mich...grrrrrr...Sie fraß aus meinem Napf, ging auf mein Katzenklo, spielte mit meinen Sachen und und und....dabei hatte sie ihre eigenen Sachen mit....und dann das Schlimmste...sie schmuste mit Herrchen und Frauchen....und das geht doch gar nicht, (ich bin aber nicht eifersüchtig) also mußte ich mir was einfallen lassen. Ich habe mir das 2 Tage wirklich gut überlegt, ob Lätta meine Freundin wird oder nicht....und mein Entschluß stand fest....

Es kann hier nur EINE geben!!!!

Und wie die Geschichte ausgegangen ist, hat Euch mein Herrchen ja schon mitgeteilt.

Euer Bienchen
(die liebste Katze der Welt)

Ps. Lätta ist aber auch eine ganz ganz liebe Katze!

© Renate Behrens

Angie

In Erinnerung

Liebe Angie

Nach langer, mit viel Tapferkeit, ertragener Krankheit hast Du es geschafft, in den Katzenhimmel zu kommen.

Du warst unsere erste Katze und hast uns 16 1/2 Jahre jeden Tag immer wieder viel, viel Freude bereitet.

Wenn wir mal Kummer hatten, hast Du uns immer getröstet. Wenn wir mal krank waren, hast Du uns fast gepflegt. Du bist zu uns hingekommen und hast besonders viel geschmust, was eigentlich sonst nicht so Deine Art war.

Weißt Du noch, wo Dein Herrchen nach einer ambulanten Operation total geschafft im Bett lag? Du hattest liebevoll "Wache geschoben" und bei jedem Ton, den Dein Herrchen abgab, angeschlagen und warst ganz aufgeregt zu Frauchen gelaufen.

Weißt Du eigentlich noch, was es immer für ein Kampf war, Dich mit in Urlaub zu nehmen? Mitkommen wolltest Du ja immer, nur sobald wir den Transportkoffer geholt haben, warst Du weg. Herrchen mußte dann meistens das halbe Bett auseinandernehmen, um Dich darunter hervorzuholen. Wenn wir aber in der Ferienwohnung angekommen waren - dann warst Du die glücklichste Katze der Welt.

Weißt Du noch, wo uns in der Küche in der Nacht mal etwas von der Wand gefallen war, weil Herrchen das so blöde angebracht hatte. Da stand's Du im Flur - fast wie ein Wachhund. Du hättest uns wohl bis auf's Messer verteidigt.

Erinnerst Du Dich an das Versprechen, was wir Dir gegeben haben: "Es kann nur eine geben". Bitte verzeih uns, denn wir haben es gebrochen. Es fiel uns sehr schwer, uns wieder einen neuen Vierbeiner auf Samtpfoten anzuschaffen, aber noch schwerer viel es uns, es ohne auszuhalten. Die Wohnung war kalt und leer, keiner begrüßte uns, wenn wir nach Hause kamen und überhaupt war alles so trostlos ohne Dich. Auch wenn wir jetzt eine neue Katze haben, wir werden Dich nie vergessen, in unseren Herzen wirst Du immer weiter leben.

Vielen Dank für die schöne Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

Dein Frauchen und Dein über alles geliebtes Herrchen.

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